Erfreulicherweise hat sich vor kurzem eine namhafte Gruppe von Institutionen zusammengefunden und sich darauf besonnen, dem Pferd in Österreich jenen Stellenwert zu geben, den es schon immer einnahm.
Das Pferd hat wie kein anderes Individuum zur Zivilisation der Menschheit beigetragen und hat im Laufe der Jahrhunderte nichts von seiner Faszination verloren.
Vor Jahrzehnten mit Pferden in Kontakt gekommen, konnte ich mich bis heute nicht diesen edelsten aller Geschöpfe entziehen. Neben seiner starken Anziehungskraft und Ästhetik ist das Pferd auch in Österreich zu einem ernst zu nehmenden Wirtschaftsfaktor geworden. Mittlerweile werden in Österreich rund 75.000 Pferde gehalten, die Tendenz ist weiter steigend. Leider sind diese Zahlen kaum bekannt. In Irland leben heute über 200.000 Menschen vom Wirtschaftsfaktor Pferd, das sind mehr Arbeitsplätze als die der gesamten Industrie des Landes. Gerade deshalb habe auch ich mich entschlossen, die Plattform PferdAustria zu unterstützen. Gemeinsam ist man bekanntlich stärker, deshalb sollten alle Kräfte für das gemeinsame Ziel gebündelt werden, die das Pferd in den Mittelpunkt des Interesses stellen sollen. Wichtig dabei ist aber auch, die Pferdelobby mit der Wirtschaft und dem Fremdenverkehr an einen Tisch zu bringen. Nur so können wir gemeinsam einen positiven Trend erzeugen. Ich finde daher, dass dieser Zusammenschluss aller Kräfte unter der Führung des Lebensministeriums ein Schritt in die richtige Richtung ist. Ich rufe daher vor allem die Wirtschaft auf, sich an der Umsetzung der Ziele dieser Arbeitsgemeinschaft rege zu beteiligen.
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